Haarausfall nach der Schwangerschaft
Der häufigste hormonell bedingte Haarausfall ist der anlagebedingte Haarausfall (Alopecia androgenetica) des Mannes bzw. der Frau , welche in separaten Informationstexten erläutert werden. Während der anlagebedingte Haarausfall zumeist einem typischen Befallsmuster folgt, findet sich bei den im Folgenden aufgeführten Ursachen im Allgemeinen ein eher diffuser Haarausfall, also ein Verlust von Haaren im Bereich der gesamten Kopfhaut ohne erkennbares Muster.
Haarausfall nach der Entbindung
Zwei bis drei Monate nach einer Geburt einsetzenderHaarausfall durch Hormonpräparate
Ebenso kann nach dem Ab- oder Umsetzen von Hormonpräparaten wie der Anti-Baby-Pille nach mehreren Wochen verstärkter Haarausfall beobachtet werden, entsprechend dem Phänomen des Haarausfalls nach der Geburt. Auch hier ist jedoch nach einiger Zeit eine Normalisierung die Regel. Bei über mehrere Monate anhaltendem oder sehr starkem Haarausfall sollte hingegen zur Sicherheit ein Hautarzt aufgesucht werden, um die Diagnose zu überprüfen und gegebenenfalls eine Therapie einzuleiten.In der Anti-Baby-Pille enthaltene Hormone (Gestagene) werden immer wieder angeschuldigt, Haarausfall zu verursachen oder zumindest zu verstärken. Einige Anti-Baby-Pillen enthalten Antiandrogene, und sind somit unter Umständen sogar therapeutisch gegen den anlagebedingten Haarausfall der Frau (Alopecia androgenetica der Frau) wirksam. Diese Pillen sind unter Anderem die Handelspräparate
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